Therapiehündin Frieda wird Adrianas beste Freundin

Im Februar 2013 fand das 24-Stunden-Schwimmen für den Einsatz der Therapiebegleithundetherapie für Adriana statt. Adriana ist ein besonderes Mädchen, was eine besondere Therapie verdient hat. Das dachten sich auch viele Bürger aus Sangerhausen und nahmen am 24 Stunden- Schwimmen in der Schwimmhalle in Sangerhausen teil. Ein wunderschönes Projekt, welches zunächst von unseren liebevollen Therapiebegleithündin Daya begonnen wurde.

Daya und Adriana bewiesen sich Liebe auf den ersten Blick. Der erste Moment zwischen meiner Hündin Daya und unserer kleinen Patientin Adriana war, als ob die Zeit stehen blieb. Es begegneten sich zwei Lebewesen die unterschiedlicher nicht sein konnten und sich doch sofort so viel ohne Worte sagten. Es lag ein Schwingen in der Luft, welches nicht in Worte zu fassen ist. Daya hat auf ihre charmante Art und Weise ein kleines Wunder in Adriana bewirkt, da dieses kleine Mädchen mit ihren süßen Locken sich an einem Wendepunkt ihres Lebens befand. Was da zwischen den beiden passierte, können wir bis heute nicht deuten. Ich nenne es Seelenverwandtschaft.

Der erste Tag der Begegnung hat ein neues Zusammenleben zwischen Adriana und ihren Mitmenschen hervorgerufen, vor allem die Beziehung zwischen Adriana und ihren Eltern erfreut sich zunehmend mehr an einer unbeschreiblichen Intensität. Daya durfte Adriana drei Monate begleiten. Die Freundschaft zwischen Adriana und Daya sollte intensiv sein, aber nur einen kurzen Moment anhalten. Wegen einer schweren Krankheit und einem langen Kampf, wieder auf Arbeit gehen zu können ist meine Therapiebegleithündin und Adrianas beste Freundin aufgrund einer schweren Krankheit nach drei Monaten über die Regenbogenbrücke gegangen und schaut nun ihrer Freundin mit dem Lockenkopf vom Himmel aus zu. Die Verantwortung für das Projekt hat nun gebührend Frieda, die kleine Schwester von Daya übernommen. Und Frieda macht das richtig toll.

Frieda hatte es zwar anfangs schwer, Daya zu ersetzen, nun ist sie die Freundin von Adriana. Zusammen haben sie gelernt, an einem Tisch zu Essen, Essensrituale einzuhalten und soziale Kontakte außerhalb des häuslichen Bereiches aufzubauen. Frieda und Adriana gehen nun durch dick und dünn.

Anfang 2014 ist dann Dinah, in den Praxisalltag eingetreten. Dinah wohnt mit Frieda zusammen und wollte natürlich ganz schnell auch Adriana kennenlernen. Auch zwischen Dinah und Adriana hat sofort die Chemie gestimmt und wenn die Frieda einmal verhindert ist, übernimmt Dinah gebührend die Aufgaben in der Therapie.

Zwischen Dinah, Frieda und Adriana ist eine wundervolle Freundschaft entstanden. Adriana ist auf ihre Art und Weise den beiden Hunden so nah, wie es nur ein so besonderer Mensch wie Adriana sein kann. Was sie sich manchmal erzählen wird wohl immer ihr Geheimnis bleiben, aber das zu verstehen ist auch gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir durch unser Projekt einem so wundervollen Menschen eine außergewöhnliche Freundschaft schenken konnten, eine Freundschaft welche hoffentlich unzertrennbar bleiben wird.

Wir danken all den Schwimmern, die sich an dem besagten Tag bereit erklärt haben, durch ihre Bahnen die sie geschwommen haben, eine wundervolle Freundschaft und eine besondere Lebensqualität für Adriana ermöglicht haben.

Auch danken wir den einzigartigen Eltern von Adriana die all ihre Liebe und Zeit in die Sitzungen investiert haben. Adriana hat wundervolle Eltern, welche alle Anregungen und Hinweise angenommen und eingesetzt haben. Und Daya, Frieda und Dinah möchten hier noch einmal ganz besonderen Dank für die schönen Leckereien sagen.

„Ein Lachen für den Lockenkopf Adriana“

Schwimmhalle Hundetherapie Adriana

Einzigartige Benefizveranstaltung geplant!

An einem Freitag im Juni 2012 wandte sich Heiko Sobothe während einer Mitgliederversammlungdes Aquarien- und Terrarienvereins „Seerose“ an den Vereinsvorsitzenden Tim Wangemann undberichtete ihm von seiner Tochter Adriana.

Adriana ist ein 11jähriges Mädchen, teil eines Zwillingspärchens und leitet unter dem Gen-DefektTrisomie 15. Ihr Zwillingsbruder ist gesund, Adriana hingegen kann sich auf Grund des Gen-Defektesnur in Form von Gestik und Mimik verständigen. Nach Aussagen von Ärzten diverser Kliniken grenztes an ein Wunder, dass ein Mensch mit dieser Erkrankung lebt. Mehrere Therapeuten und Pädagogenbestätigen, dass es für Adriana ein Fortschritt und anzuerkennende Leistung ist, mit anderen Kindernin einem Raum zu spielen, selbstständig nach einem Ball zu greifen oder mit Kreide zu Malen.

Tim Wangemann musste nicht lange überlegen. Ihm war klar, der Familie Sobothe und besondersAdriana soll geholfen werden. Zum Jahresende 2012 entstand gemeinsam mit Andreas Liebig (Sport-Liebig) die Idee ein 24-Stunden-Schwimmen zu Gunsten von Adriana zu veranstalten. Ziel dieser sportlichen Veranstaltung soll das Erschwimmen einer 1-jährigen Hundetherapie für Adriana sein. Diese Hundetherapie kann für die Familie unkompliziert in Sangerhausen durch die Physio-und Ergotherapie Yvonne Schneidewind durchgeführt werden.
Ziel dieser Hundetherapie ist es, Vertrauen und Gefühle zum Tier aufzubauen, welche dann auchspäter im Umgang mit Mitmenschen angewendet werden können.

Für eine derartige Schwimmveranstaltung  benötigt man einen Partner, welcher entsprechende Schwimmbahnen zur Verfügung stellen kann. Hier hat sich die Kommunale Bädergesellschaft Sangerhausen mbH mit der Schwimmhalle Süd Sangerhausen bereit erklärt, diese Veranstaltungzu unterstützen. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Tim Wangemann und Nico Scherbe, dem Pressesprecher der Bädergesellschaft, entstand auch der treffende Slogan „Ein Lachen für den Lockenkopf Adriana“. 

Vom Samstag dem 16. März 2013, 10 Uhr bis Sonntag dem 17. März 2013 10 Uhr stellt die Bädergesellschaft zwei Schwimmbahnen zur Verfügung und ermöglicht so den Partnern Intersport Liebig und Aquarien-Terrarienverein „Seerose“ die Durchführung der Benefiz-Schwimmveranstaltung.

Alle Teilnehmer am 24-Stunden-Schwimmen erhalten eine Stunde freien Eintritt in die SchwimmhalleSangerhausen, „Bahnenzähler“ des Vereins werden die geschwommenen Bahnen protokollieren und genau hinschauen. Denn für jede geschwommene Bahn hat Andreas Liebig einen Betrag zur Finanzierung der Hundetherapie in Aussicht gestellt.

Geschwommen wird auf zwei Schwimmbahnen. Auf mindestens einer Bahn soll durchweg 24 Stunden geschwommen werden. Hierfür kann man sich ab sofort in der Schwimmhalle in die ausliegende Teilnehmerliste mit seiner Wunschuhrzeit zum Schwimmen eintragen bzw. telefonisch unter 03464/521809 eintragen lassen. Die zweite Schwimmbahn steht allen spontanen Schwimmern zur Verfügungdie das gemeinsame Ziel unterstützen wollen.

Besonders Tim Wangemann ist begeistert über die bisherige Unterstützung und appelliert an alle: „Ich rufe alle in und um Sangerhausen auf, Bahnen für ein Kind zu schwimmen, um Adriana ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern!“ Um die Therapie langfristig durchführen zu können, müssen so viele Bahnen wiemöglich geschwommen werden.

Eine kleine musikalische Umrahmung ist ebenso sichergestellt, wie kleine Snacks 

Foto: Nico Scherbe, KBS

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